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Venture Capital

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Die Begriffe "Private Equity" und "Venture Capital" stammen aus den USA und haben sich später auch weltweit durchgesetzt. sie bezeichnen Beteiligungskapital, das in Unternehmen investiert wird, um deren Wachstum zu unterstützen. Ziel der Investoren ist, den Wert der Beteiligung zu steigern und Erträge durch laufende Ausschüttungen, Buy-out und vor allem durch eine Veräußerung der Beteiligung oder Rekapitalisierung zu erzielen. Laufende Ausschüttungen sind mit der Ausnahme von Zinszahlungen bei Mezzanine funds eher selten.

 

Eine genaue Trennlinie zwischen Private Equity und Venture Capital  existiert nicht. Der Begriff "Private "Equity" hat sich in der Zwischenzeit als Oberbegriff für alle Formen von Beteiligungskapital etabliert.

Dazu zählen:

  • Venture Capital
  • Buy-outs [Leveraged Buy-out (LBO), Management Buy-out (MBO) und Management Buy-in (MBI]
  • Mezzanine-Kapital

 

Die vier Entwicklungsphasen einer Venture Capital Investition

Seed Stage Capital

In der frühen Seed Finance Phase werden die finanziellen Mittel wie Startkapital in der Regel für Forschung und Entwicklung benötigt, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zur Marktreife zu führen. Diese Phase ist regelmäßig durch ein sehr hohes Risiko gekennzeichnet, da kein fertiges Produkt vorliegt und der mögliche kommerzielle Erfolg in diesem Stadium nur sehr schwer schätzbar ist. Der Kapitalgeber wird dementsprechend eine, im Vergleich zu den späteren Phasen, höhere Beteiligungsquote beanspruchen, d. h. der Einkauf in das Unternehmen erfolgt zu einem niedrigen Preis bei hohem Risiko.

Early Stage Capital

In der Early Stage Financing Phase des Unternehmens ist die Produktentwicklung weitgehend abgeschlossen und es wird Kapital für Tests (z. B. klinischen Studien in der Pharma- oder Biotechnologiebranche), Marketingaktivitäten sowie den Aufbau von Produktionskapazitäten benötigt, um die erfolgreiche Markteinführung zu gewährleisten. Das Risiko für den Kapitalgeber ist hier schon niedriger als beim „seed finance“, da die Funktionalität schon demonstrierbar ist. Der kommerzielle Erfolg ist jedoch auch in dieser Phase schwer schätzbar.

Later Stage Capital

In der Later Stage Financing Phase, welche auch als Expansion bzw. Growth Finance also Wachstumsphase bezeichnet wird, ist das junge Unternehmen mit dem entwickelten Produkt marktreif und erzielt Umsätze aus dem Verkauf von Produkten. Der kommerzielle Erfolg ist sichtbar und es wird weiteres Kapital für den Ausbau der Produktions- und Vertriebskapazitäten benötigt. Das Risiko für den Kapitalgeber ist in dieser Phase weitaus geringer als bei den vorhergehenden Phasen, so dass er sich relativ teuer einkauft.

Exit

Nach zwei bis sieben Jahren (je nach Strategie des Risikokapitals auch später) wird der Austritt (engl. „exit“ – auch Desinvestition) angestrebt; das heißt der Kapitalgeber zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Er verkauft seine Anteile an der Börse, an andere Unternehmen, Risikokapitalgesellschaften oder bietet sie dem Unternehmenseigner zum Rückkauf an. Konkret sind folgende Exit-Strategien üblich:

Initial Public Offering (IPO): Normalerweise folgt hier die Börsennotierung des Unternehmens und die Anteile werden am Markt verkauft.

Trade Sale: Das Jungunternehmen wird von einem anderen Unternehmen, meist aus derselben Branche, übernommen.

Secondary Sale: Der Risikokapitalgeber veräußert seine Beteiligung an einen Dritten

Company Buy-Back: Der Unternehmer erwirbt die Anteile des Risikokapitalgebers zurück.

Liquidation: Dies spiegelt den schlimmsten Fall wider: Das Unternehmen muss liquidiert werden, falls es sich im Markt nicht behaupten kann.

 

In Abhängigkeit der jeweiligen Unternehmenssituation bestehen unterschiedliche Anlässe einer Wachstumsfinanzierung

Für eine Wachstumsfinanzierung sollten Unternehmen sowohl quantitative als auch qualitative Voraussetzungen erfüllen
 

 

Die angestrebten, durchschnittlich zu erzielenden Renditen liegen mit 15 bis 25 % jährlich überdurchschnittlich hoch – dafür trägt der Kapitalgeber jedoch auch die erhöhten Risiken des jungen Unternehmens mit. In einer wissenschaftlichen Untersuchung von europäischen Venture-Capital-Fonds konnte eine durchschnittliche Rendite (IRR) von 10% für den Investitionszeitraum 1980 bis 2003 ermittelt werden. Werden nur die Fonds, die im Jahr 1989 und später gegründet wurden, berücksichtigt, können in der Tat Renditen in Höhe von ca. 20 % erwirtschaftet werden. Allerdings sind diese Jahre durch Phasen von Überbewertungen von Eigenkapitaltiteln und Euphorie an den Wachstumsbörsen (z. B. dem Neuen Markt), insbesondere während der Dotcom-Blase, geprägt. Bei einer Investition in einen Risikokapitalfonds reduziert sich das Risiko bei einer durchschnittlichen Haltedauer von 7 Jahren.

Die Vorteile für Sie als Kunden

  • Unterstützung durch erfahrene Berater bei Vertragsverhandlungen mit Banken und Investoren
  • Zugang zu unabhängigen, hochspezialisierten Kapitalgebern, die Ihnen Banken aufgrund der Bevorzugung eigener Produkte nicht gewähren
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  • Interne Kosteneinsparung durch externe Finanzierungsexpertise
  • Verbesserung der Konditionen im Finanzierungsprozess
  • Know-how-Transfer von außen in das Unternehmen

 

Was Sie von uns erwarten können:

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Thomas Schmidt